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EinleitungBearbeiten

Jasmin ist eine exotische, feurige Schönheit, die keine großen Wünsche hat – sie will lediglich aus Liebe heiraten und das Leben jenseits der Palastmauern entdecken. 

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Handlung "Aladin (Film)Bearbeiten

Der Film beginnt mit einem fahrenden Händler, der das Titellied singt und dann einige Handelswaren anpreist (unter anderem „original babylonische Tupperware“). Dann schließlich zeigt er die Wunderlampe und beginnt, die Geschichte des „ungeschliffenen Diamanten“ zu erzählen:

Im arabischen Königreich Agrabah findet der Großwesir des Sultans in der Wüste eine Schatzhöhle, deren Öffnung die Form eines Tigerkopfes hat. Er schickt seinen Handlanger Gazzim hinein, um dort eine Öllampe zu suchen. Als dieser die Höhle betreten will, beginnt der Tigerkopf zu sprechen und sagt, dass nur ein "ungeschliffener Diamant", die Höhle betreten darf. Gazzim setzt sich über die Warnung hinweg, betritt die Höhle, worauf sich der Schlund schließt und ihn verschlingt. Dschafar wird klar, dass er die Person finden muss, die mit "ungeschliffener Diamant" gemeint war. Er befragt ein Orakel, wer es ist und ihm wird der Junge Aladdin gezeigt.

Aladdin ist ein gutherziger Straßendieb, der sich in der großen, geschäftigen Hauptstadt des Königreichs mit seinem Affen Abu über die Runden schlägt. Sein Leben ändert sich von dem Moment an, als sich Prinzessin Jasmin verkleidet unter das Volk mischt und er sie durch einen Zufall kennenlernt. Dschafar lässt Aladdin verhaften, unter dem Vorwand, er hätte die Prinzessin entführt. Im Kerker trifft Aladdin auf Dschafar, der sich als alter, gebrechlicher Gefangener verkleidet hat. Er erzählt Aladdin von der Schatzhöhle. Dschafar bittet Aladdin, die Lampe für ihn zu holen, da er selbst zu alt und schwach sei, um sich in die Höhle zu begeben. Als Belohnung bietet er ihm Schätze, mit denen er das Herz der Prinzessin erobern könnte.

Beide begeben sich zur Höhle, wo Aladdin vom sprechenden Höhlenschlund gewarnt wird, nichts außer der Lampe zu berühren. Als Aladdin die Lampe erreicht und nebenbei einen fliegenden Teppich gefunden hat, berührt Abu einen der verbotenen Schätze, woraufhin die Höhle zu zerfallen beginnt. Er erreicht den Ausgang, doch Dschafar nimmt ihm die Lampe ab und wirft ihn zurück in die Höhle. Als Aladdin die Hoffnung schon aufgeben will, zeigt ihm Abu die Lampe, die er Dschafar im letzten Moment geklaut hatte. Als Aladdin versucht, die Inschrift auf der Lampe zu lesen und dazu den Schmutz von ihr reibt, erscheint der Lampengeist Dschinni. Dieser gibt ihm nun drei Wünsche frei. Aladdin bringt Dschinni dazu, ihn aus der Höhle herauszubringen, ohne es als seinen ersten Wunsch zu formulieren. Ihm wird klar, dass er mit Dschinni die schöne Jasmin für sich gewinnen kann, die nach dem Gesetz ausschließlich einen Prinzen heiraten darf.

Aladdins erster Wunsch ist, ein Prinz zu werden. Er zieht in einem pompösen Aufzug in die Stadt ein, doch Jasmin winkt ab, da sie nur aus Liebe heiraten will, und nicht weil das Gesetz es verlangt. Aladdin gibt jedoch nicht auf und lädt sie zu einem nächtlichen Spazierflug auf seinem fliegenden Teppich ein, den er aus der Höhle mitgebracht hat. Jasmin erkennt in Aladdin aber den Straßendieb. Doch Aladdins geringes Selbstwertgefühl bringt ihn dazu, darauf zu beharren, dass er ein Prinz sei und sich nur als einfacher Bürger verkleidet hatte, um dem Stress im Palast zu entkommen. Daraufhin verliebt sich Jasmin in Aladdin. Doch den beiden kommt wiederum Dschafar in die Quere, der im Prinzen Ali ebenfalls den Straßendieb Aladdin wiedererkannt hat. Er stiehlt, mit Hilfe seines Papageis Jago, die Wunderlampe und tyrannisiert von da an den Sultan und seine Tochter Jasmin, die er nun versucht, für sich zu gewinnen.


Aladdin, Abu und Dschinni können den größenwahnsinnigen Dschafar jedoch mit einem Trick überwältigen. Dschinni erfüllt Dschafars Wunsch, selbst ein Dschinni zu sein, woraufhin Aladdin ihn in der Wunderlampe gefangen nimmt, denn auch zum größten Dschinni aller Zeiten gehört stets eine Lampe, die ihn zum Diener macht. Dschafar kommt nun erst wieder aus der Lampe heraus, wenn jemand jemals daran reiben sollte, und Dschinni verbannt die Lampe mit einem weiten Schnipser für 10.000 Jahre in die Wunderhöhle zurück. Mit seinem letzten Wunsch schenkt Aladdin Dschinni schließlich die Freiheit und erhält vom Sultan die Erlaubnis, Jasmin zu heiraten.

Wichtige InformationenBearbeiten

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Aladdin [əˌladɪn] ist der 31. abendfüllende Zeichentrickfilm der Walt-Disney-Studios und erschien im Jahr 1992. Er bezieht sich auf die Geschichte Aladin und die Wunderlampe aus den Märchen aus 1001 Nacht, wobei viele Elemente der traditionellen Story für den Film geändert wurden. Als Sprecher wurde unter anderem Robin Williams als Dschinni verpflichtet. Das Budget betrug etwa 28 Millionen US-Dollar; dem gegenüber stehen Einnahmen von etwa 480 Millionen Dollar. Allein in den Vereinigten Staaten lag das Einspielergebnis bei 217 Millionen Dollar.

RezeptionBearbeiten

KritikBearbeiten

„Mit "Aladdin" ist 1992 ein neues Zeichentrickalter angebrochen, vorbei waren die Tage der verklärten Märchen: Denn in dieser Animationsextravaganz, die vor Einfallsreichtum geradezu explodiert, wurden die Möglichkeiten moderner Tricktechnik voll ausgereizt.“

– kino.de

Kino.de bezeichnet den Film weiterhin als Reines Gagfeuerwerk und stellt fest, dass dies einer der bisher erfolgreichsten Zeichentrickfilme ist. Ein makelloses Meisterwerk und kein Vergleich mehr den klassischen Disney-Produktionen. Außerdem wurde "Aladdin" 1992 mit bewundernswerten Computergrafiken zum bahnbrechenden Kassenschlager.

Bei "Moviemaster.de" stellt man fest, dass sich "Aladdin" sehr stark von seinen Vorgängern wie: "Arielle, die Meerjungfrau" und "Die Schöne und das Biest" unterscheidet, denn es ist weniger ein verträumtes Märchen, sondern eine lebendige, pulsierende Geschichte. Selbst die verwendeten Lieder untermalen nur noch den Film während sie früher ein Teil der Geschichten miterzählten.


„Wer noch immer glaubt, Zeichentrickfilme seien nur was für Kinder, dem ist bei "Aladdin" nicht mehr zu helfen. Denn Kinder dürften die sein, die sich zwar an den Figuren und den farbkräftigen Bildern erfreuen, aber von den vielen Anspielungen und Stichelein wenig mitbekommen.“

– Andreas Haaß: moviemaster.de ==Videos==

Disneys Aladdin - German Trailer (2013)

Disneys Aladdin - German Trailer (2013)

Trailer







Disneys Aladdin - German Trailer (2012)

Disneys Aladdin - German Trailer (2012)

Trailer Super RTL